Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.

Sicherung von Produktionsarbeit

Experten und Forschungsinstitute haben jahrelang darauf hingewiesen, dass in entwickelten Volkswirtschaften der Anteil der Produktionsarbeit stetig zurückgeht, während der Bereich Dienstleistung zunimmt. Deutschland fokussiere sich zu stark auf den Produktionssektor und vernachlässige die „Dienstleistungsgesellschaft“.

Tatsächlich enthalten aber Industrieprodukte große Dienstleistungsanteile. Dazu zählen Beratung, Planung, Konstruktion und Service. Ohne Produktionsarbeitsplätze gäbe es somit keine Perspektiven für qualifizierte Facharbeiter und Ingenieure. Ohne Produktion würde auch die Logistik abwandern, gefolgt von F+E.

Dazu kommt: Der hohe Anteil der Industrie- beziehungsweise Produktionsarbeit in Deutschland hat durch seine große 'tatsächliche' Wertschöpfung dafür gesorgt, dass kein anderes Land in Europa die letzte Krise so gut bewältigt hat. Länder, die ihre industrielle Basis weitgehend aufgegeben haben, kämpfen mangels Substanz mit deutlich größeren Schwierigkeiten. Produktionsarbeit ist also u.a. die Basis für den Wohlstand in Deutschland.

Es gilt also, die Produktionsarbeit in Deutschland und Baden-Württemberg zu halten. Hierfür setzen die Arbeitgeber Baden-Württemberg an folgenden arbeitspolitischen Themenfeldern an:

 

  • Zukunftsorientierte Gestaltung der Arbeit in Deutschland 
  • Entwicklung und Erweiterung arbeitspolitischer Themen bei Mitgliedsunternehmen 
  •  Internationaler und nationaler Benchmark sowie Studienreisen 
  • Unterstützung bei Veränderungsprozessen und firmenspezifischen Prozessen 
  • Analyse und politische Auswertung von Umsetzungsergebnissen 
  • Netzwerkpflege bei Unternehmen, technischen Arbeitskreisen, Instituten sowie Gewerkschaften 
  • Publikationen, Veröffentlichungen, Vorträge, Tagungen

Wenn es den Arbeitgebern gelingt, von erfolgreichen Beispielen zu lernen und die Erkenntnisse in die eigene Firmenkultur und Organisationsstruktur umzusetzen, dann bleiben die Arbeitsplätze auch in Zukunft sicher.

Südwestmetall
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Datum: 1.9.2016

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