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ArbeitsrechtDas Arbeitsrecht wird gerade auch aus diesen Gründen wie kein anderes Rechtsgebiet von der Rechtsprechung geprägt. Insbesondere für mittelständische und kleinere Unternehmen, die keine eigene Rechtsabteilung unterhalten, ergeben sich daraus kaum mehr kalkulierbare Risiken. Der überregulierte Arbeitsmarkt ist deshalb eine Schwachstelle des Standorts Deutschland. Ausländische wie inländische Investoren überlegen sich mittlerweile sehr genau, ob sie sich unter den vorherrschenden arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland weiter engagieren oder ob nicht andere Standorte attraktivere Bedingungen bieten. Auf der anderen Seite setzt das geltende, undurchsichtige Arbeitsrecht aber auch keine beschäftigungsfördernden Impulse. Vor allem Arbeitslosen wird so die Chance auf einen Arbeitsplatz verbaut. Arbeitgeber überlegen sich sehr genau, ob sie ihren Personalbedarf anstatt über Neueinstellungen nicht auch mittels Mehrarbeit oder dem Einsatz von Zeitarbeitskräften decken können. Das deutsche Kündigungsrecht hat sich aufgrund seiner Undurchsichtigkeit zur Einstellungsbremse entwickelt. Südwestmetall setzt sich permanent für ein modernes und flexibles Arbeitsrecht ein. Die grundsätzlichen Bestimmungen müssen für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer verständlich sein. Bestehende Regelungen sind dringend auf ein angemessenes Maß zu reduzieren. Nur dadurch können der Standort Deutschland wettbewerbsfähig gemacht und positive Beschäftigungsimpulse für alle am Arbeitsleben Beteiligten gesetzt werden. Mit diesem Ziel vertreten wir die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen in der Öffentlichkeit, in der Politik und in allen Gesetzgebungsverfahren mit Bezügen zum Arbeitsrecht. Kontakt Südwestmetall Abt. III: Arbeitsrecht, Arbeitsmarktpolitik Geschäftsführer: Ass. Hans-Werner Zander Sekretariat: Mirjam Chenaux-Repond Tel. 0711 7682-141 Fax 0711 7651675 |