M+E-Tarifrunde: Südwestmetall kritisch bezüglich Übernahme des NRW-Abschlusses

20.03.2020

Dr. Wolf: „Angesichts der überproportionalen Betroffenheit der hiesigen M+E-Industrie müssen wir die Auswirkungen für unsere Unternehmen genau prüfen.“

Südwestmetall hat den Abschluss der Metall-Tarifvertragsparteien in Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen. Angesichts einiger tariflicher Besonderheiten in Baden-Württemberg sowie einer massiven überproportionalen Betroffenheit der Unternehmen im Land aufgrund der Corona-Krise, werden die Ergebnisse aus NRW detailliert geprüft und in den Gremien beraten. Wegen der technisch schwierigen Meinungsbildung, wird dies einige Tage in Anspruch nehmen.

„Grundsätzlich ist es positiv, dass man es geschafft hat, in dieser extremen Situation relativ rasch zu einem Ergebnis zu gelangen. Da in unserem Tarifgebiet die Kurzarbeitergeld-Aufstockung jedoch bereits tariflich geregelt ist, und dies in der momentanen Phase eine große Belastung für unsere Unternehmen darstellt, müssen wir hier weitere Gespräche mit der IG Metall führen. Auch die fünftägige bezahlte Freistellung für die Beschäftigten können wir in diesem Zusammenhang nicht akzeptieren“, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende, Dr. Stefan Wolf, am Freitag in Stuttgart.

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Peter Renz

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Datum: 31.3.2020

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