Metallrente: Das Versorgungswerk der M+E-Industrie

Seit 2002 besteht ein Anspruch auf betriebliche Altersversorgung (bAV) im Rahmen der Entgeltumwandlung. Konkret heißt dass, dass ein Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber vereinbaren kann, Teile des Bruttolohns in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge umzuwandeln, ohne dass darauf Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden.

In der Tarifrunde 2006 haben Gesamtmetall und der IG-Metall-Vorstand einen bundeseinheitlichen Tarifvertrag über altersvorsorgewirksame Leistungen (TVAVWL) geschlossen. Durch diesen Tarifvertrag wird anstelle der Vermögensbildung der Aufbau einer ergänzenden, zweckgebundenen Altersvorsorge durch einen tarifvertraglichen Baustein gefördert. Dieser Baustein kann in einen privaten „Riester-Vertrag“ eingezahlt, per Entgeltumwandlung verwendet oder auch als Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersversorgung eingesetzt werden.

Die Nutzung von altersvorsorgewirksame Leistungen (avwL) im Rahmen der bAV ist dabei aus Arbeitnehmersicht häufig besonders attraktiv.

Nach dem Tarifvertrag kann der Arbeitgeber folgende Durchführungswege anbieten:

  • Aus dem Angebot des Versorgungswerkes Metallrente: Metall-Pensionskasse, Metall-Pensionsfonds oder Metall-Direktversicherung.
  • Einen bestehenden Durchführungsweg (Direktzusage oder Unterstützungskasse): In diesem Fall muss er zusätzlich einen geförderten Durchführungsweg, also Pensionskasse, Pensionsfonds oder Direktversicherung anbieten, ggf. aus dem Versorgungswerk Metallrente.
  • Eine oder einen eigene/n oder überbetriebliche/n, bestehende/n oder neue/n Pensionskasse, Pensionsfonds oder Direktversicherung, wobei eine Direktversicherung mindestens den Leistungen der Metall-Direktversicherung entsprechen muss.

Gesamtmetall und IG Metall haben das überbetriebliche Versorgungswerk Metallrente ins Leben gerufen, um einerseits den Arbeitgebern einen kostengünstigen, verwaltungsarmen und bequemen Weg der bAV zur Verfügung zu stellen und andererseits den Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie und anderer Branchen attraktive zusätzliche Betriebsrentenleistungen zu bieten.

Mit der Gründung des Versorgungswerks wurde gleichzeitig auch die exklusive Metallrente-Beratungseinheit ins Leben gerufen. Diese firmiert heute beim Konsortialführer als Allianz Pension Partners (APP). Die Fachberater der APP informieren sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer über die Möglichkeiten der bAV.

Mittlerweile haben bereits knapp 20.000 Unternehmen die Metallrente eingeführt. Mit knapp 400.000 versicherten Arbeitnehmern ist die Metallrente bundesweit das größte Branchenversorgungswerk.


Die Metallrente-Beratungseinheit

Die richtige Vorsorgelösung ermöglicht nicht nur Ihren Beschäftigten eine attraktive und sichere Vorsorge. Zugleich sichern und vergrößern Sie die strategischen Gestaltungsspielräume Ihres Unternehmens. Die Metallrente-Beratungseinheit bietet Ihnen dazu intelligente Produkte und Vorsorgekonzepte, die beides leisten.

Die Metallrente-Beratungseinheit berät und begleitet seit 2001 Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu sämtlichen Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge. Rund 3.200 Unternehmen und deren Mitarbeiter profitieren heute von ihrer Erfahrung, Kompetenz und Servicestärke.

Als Experten für die betriebliche Altersvorsorge konzentriert sich die Metallrente-Beratungseinheit auf die umfassende Beratung und Begleitung von Unternehmen. Sie kennen die Branche im Detail und können auf alle Besonderheiten eingehen. Vom maßgeschneiderten Zuschnitt der Vorsorgelösung über deren Umsetzung bis zum laufenden Service berät und begleitet sie Ihr Unternehmen durchgängig.


Ansprechpartner

Die Ansprechpartner der Metallrente-Beratungseinheit in Baden-Württemberg finden Sie in dem PDF-Dokument in der rechten Spalte.

Südwestmetall
Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.

Löffelstraße 22–24
70597 Stuttgart
Postfach 70 05 01
70574 Stuttgart
Tel. +49 (0)711 7682-0
Fax +49 (0)711 7651675
E-Mail: info(at)suedwestmetall.de

URL: https://www.suedwestmetall.local/SWM/web.nsf/id/pa_metallrente.html
Datum: 21.1.2019

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