Impfen

Offene Fragen beim Thema Impfen in Betrieben

Ab Juni 2021 sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch Betriebsärzte gegen Corona impfen dürfen. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha hat den Bund dazu aufgefordert, dem Land für Mai und Juni mehr Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Beschäftigte der sogenannten kritischen Infrastruktur sind im Rahmen der Priorisierungsgruppe 3 voraussichtlich von Mitte Mai an impfberechtigt. Die aktuelle Liste ist auf der Website des baden-württembergischen Sozialministerium zu finden.

Betriebsärzte können im Moment noch nicht flächendeckend impfen. Wie Landesgesundheitsminister Lucha betont, müsse zunächst der Bund die entsprechenden Voraussetzungen schaffen. Auch sei die Frage noch offen, wie künftig Impfstoff direkt in die Betriebe kommen kann. Lucha stellte in Aussicht, dass bei flächendeckenden Impfungen in Unternehmen, Betriebsärzte direkt vom Pharmagroßhandel und den Apotheken mit Impfstoff beliefert werden könnten.

Unter Einbindung von arbeitsmedizinischen Experten unterstützt Südwestmetall bereits die Vorbereitungen der Betriebe auf das Impfen. Im Unterschied zu Grippeschutz-Impfungen, die viele Betriebe regelmäßig durchführen, sind die Vorgaben für Impfungen in der Pandemie deutlich umfangreicher und auch teilweise noch unklar. Mit Blick auf Corona ist die Impfbereitschaft laut einer verbandsinternen, allerdings nicht repräsentativen Umfrage, sehr groß. Auch haben bei der Umfrage lediglich 6 Prozent unserer befragten Unternehmen angegeben, keine Möglichkeit zum Impfen im Betrieb zu haben.

Wir halten Sie hier über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. Unsere Mitgliedsunternehmen informieren wir darüber hinaus in unserem internen Bereich. Vertiefende Informationen zum Themen Impfen stellt außerdem die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) auf ihrer Homepage zur Verfügung

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