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Bezirksgruppe Rems-Murr

Kempter: „Quote setzt nur bei Symptomen an und vernachlässigt Ursachen für geringen Frauenanteil in Führungspositionen“

Südwestmetall lehnt Forderungen der SPD im Wahlkampf nach gesetzlicher Frauenquote in Unternehmensvorständen ab

WAIBLINGEN – Die Forderung der SPD im laufenden Bundestagswahlkampf nach einer gesetzlich verpflichtenden Frauenquote in Unternehmensvorständen stößt auf entschiedenen Widerstand der Arbeitgeber in der Region Rems-Murr. „Dies würde einen massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit darstellen und dem heimischen Wirtschaftsstandort schaden“, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Michael Kempter, am Montag in Waiblingen: „Maßstab für die Besetzung von Vorstandsposten müssen weiterhin Qualifikation und Leistung sein.“ Die übergroße Mehrheit der Unternehmensvorstände bestehe aus ein bis drei Personen. „Die Regulierung solcher Kleinstgremien ist unverhältnismäßig“, kritisierte er.

Südwestmetall: Politik darf sich auf guten Wirtschaftszahlen nicht ausruhen und dabei nötige Weichenstellungen versäumen

Dr. Michael Prochaska: "Nächste Bundesregierung muss wieder mehr Wirtschaft wagen, um Boden für künftiges Wachstum zu bereiten"

WAIBLINGEN – Der Vorsitzende in der Bezirksgruppe Dr. Michael Prochaska des Arbeitgeberverbands Südwestmetall hat davor gewarnt, die derzeit gute Konjunkturlage als selbstverständlich anzusehen und dabei zu versäumen, die nötigen Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. „Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten muss die Politik wieder mehr Wirtschaft wagen, um rechtzeitig den Boden für künftiges Wachstum zu bereiten“, sagte Prochaska am Donnerstag in Waiblingen. „Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in der Region Rems-Murr sind darauf angewiesen, dass der Gesetzgeber für die richtigen Rahmenbedingungen sorgt, damit sie auch künftig international wettbewerbsfähig am heimischen Standort produzieren können.“

Metallarbeitgeber fordern Arbeitsministerin Nahles auf, Pläne für befristete Teilzeit nicht mehr weiterzuverfolgen

Michael Kempter, Geschäftsführer, Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr: "Rückkehrrecht in Vollzeit überfordert Unternehmen und Kollegen"

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles aufgefordert, ihre Pläne für eine befristete Teilzeit mit Rückkehrrecht in Vollzeit nicht mehr weiterzuverfolgen. „Auf den ersten Blick mag das Vorhaben vielleicht verlockend klingen. Aber in der Praxis würde ein solches Gesetz mehr schaden als nützen“, sagte Michael Kempter, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr.  „Ein solcher befristeter Teilzeitanspruch würde die Unternehmen und die übrigen Arbeitnehmer schlichtweg überfordern.“

Südwestmetall zum "Equal Pay Day": Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern nicht Folge von Diskriminierung

Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Bezirksgruppen-Vorsitzender Prochaska: "Unverständlich, warum Bundesregierung dennoch an Entgelttransparenzgesetz festhalten will"

WAIBLINGEN – Anlässlich des ‚Equal Pay Day‘ am morgigen Samstag stellte der Vorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr, Dr. Michael Prochaska, klar: „Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sind keine Folge von Diskriminierung durch die Unternehmen. Die wichtigsten Gründe für die Lohndifferenzen waren im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt wiederum Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind. Außerdem sind Frauen häufiger teilzeit- oder geringfügig beschäftigt als Männer und nehmen mehr familiär bedingte Auszeiten.“

Südwestmetall-Mitgliederversammlung: Bezirksgruppen-Vorsitzender Prochaska kritisiert Nahles-Plan für Recht auf befristete Teilzeit

Hauptgeschäftsführer Dick warnt IG Metall vor Einschränkung der Arbeitszeitflexibilität: "Weitreichende Flexibilität ist für Betriebe unerlässlich"

WEINSTADT – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, hat die jüngsten Pläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für ein Recht auf befristete Teilzeit heftig kritisiert. „Hier werden die unternehmerischen Belange wieder einmal ganz hinten angestellt“, sagte Prochaska am Mittwoch in Weinstadt bei der Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe: „Denn wie ein Arbeitgeber es hinbekommen soll, dass der ‚Laden läuft‘, wenn Beschäftigte ihr Arbeitszeitvolumen primär an ihrer privaten Lebensführung orientieren, erklärt uns der Gesetzgeber nicht.“

Südwestmetall-Umfrage: Ausblick der M+E-Unternehmen für 2017 durch geopolitische und ökonomische Risiken belastet

Prochaska: "Brauchen wieder bessere Rahmenbedingungen. Nächste Bundesregierung muss mehr Wirtschaft wagen"

WAIBLINGEN – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis blicken mit verhaltenem Optimismus auf das neue Jahr. Einer aktuellen Umfrage der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall zufolge erwartet knapp die Hälfte der M+E-Unternehmen (46,4 Prozent) lediglich eine gleichbleibende Entwicklung in 2017. Immerhin 39,3 Prozent rechnen mit einer ansteigenden Geschäftsentwicklung während 14,3 Prozent mit rückläufigen Geschäften kalkulieren.

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Datum: 22.10.2017

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