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Bezirksgruppe Rems-Murr

Metallarbeitgeber fordern Arbeitsministerin Nahles auf, Pläne für befristete Teilzeit nicht mehr weiterzuverfolgen

Michael Kempter, Geschäftsführer, Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr: "Rückkehrrecht in Vollzeit überfordert Unternehmen und Kollegen"

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles aufgefordert, ihre Pläne für eine befristete Teilzeit mit Rückkehrrecht in Vollzeit nicht mehr weiterzuverfolgen. „Auf den ersten Blick mag das Vorhaben vielleicht verlockend klingen. Aber in der Praxis würde ein solches Gesetz mehr schaden als nützen“, sagte Michael Kempter, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr.  „Ein solcher befristeter Teilzeitanspruch würde die Unternehmen und die übrigen Arbeitnehmer schlichtweg überfordern.“

Südwestmetall zum "Equal Pay Day": Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern nicht Folge von Diskriminierung

Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr, Bezirksgruppen-Vorsitzender Prochaska: "Unverständlich, warum Bundesregierung dennoch an Entgelttransparenzgesetz festhalten will"

WAIBLINGEN – Anlässlich des ‚Equal Pay Day‘ am morgigen Samstag stellte der Vorsitzende der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rems-Murr, Dr. Michael Prochaska, klar: „Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern sind keine Folge von Diskriminierung durch die Unternehmen. Die wichtigsten Gründe für die Lohndifferenzen waren im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt wiederum Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Frauen und Männer tätig sind. Außerdem sind Frauen häufiger teilzeit- oder geringfügig beschäftigt als Männer und nehmen mehr familiär bedingte Auszeiten.“

Südwestmetall-Mitgliederversammlung: Bezirksgruppen-Vorsitzender Prochaska kritisiert Nahles-Plan für Recht auf befristete Teilzeit

Hauptgeschäftsführer Dick warnt IG Metall vor Einschränkung der Arbeitszeitflexibilität: "Weitreichende Flexibilität ist für Betriebe unerlässlich"

WEINSTADT – Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Dr. Michael Prochaska, hat die jüngsten Pläne von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles für ein Recht auf befristete Teilzeit heftig kritisiert. „Hier werden die unternehmerischen Belange wieder einmal ganz hinten angestellt“, sagte Prochaska am Mittwoch in Weinstadt bei der Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe: „Denn wie ein Arbeitgeber es hinbekommen soll, dass der ‚Laden läuft‘, wenn Beschäftigte ihr Arbeitszeitvolumen primär an ihrer privaten Lebensführung orientieren, erklärt uns der Gesetzgeber nicht.“

Südwestmetall-Umfrage: Ausblick der M+E-Unternehmen für 2017 durch geopolitische und ökonomische Risiken belastet

Prochaska: "Brauchen wieder bessere Rahmenbedingungen. Nächste Bundesregierung muss mehr Wirtschaft wagen"

WAIBLINGEN – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) im Rems-Murr-Kreis blicken mit verhaltenem Optimismus auf das neue Jahr. Einer aktuellen Umfrage der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall zufolge erwartet knapp die Hälfte der M+E-Unternehmen (46,4 Prozent) lediglich eine gleichbleibende Entwicklung in 2017. Immerhin 39,3 Prozent rechnen mit einer ansteigenden Geschäftsentwicklung während 14,3 Prozent mit rückläufigen Geschäften kalkulieren.

Südwestmetall: Neunt- und Elftklässler präsentieren Abschlussarbeiten der Schüler- und der Junior-Ingenieur-Akademie

Plocher: "Jugendliche werden durch praktische Übung spielerisch an den Ingenieurberuf herangeführt"

WAIBLINGEN – Große Abschlussfeier für 30 Teilnehmer der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) und der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA): Die Neunt- und Elftklässler des Weinstädter Remstalgymnasiums präsentierten am vergangenen Freitag (1. Juli 2016) in den Räumen des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Waiblingen ihre Abschlussarbeiten. Mit dabei waren auch die Familien, Lehrer und Mitschüler der Absolventen. Und die staunten nicht schlecht, was die 30 im Rahmen des SIA/JIA-Projekts so alles auf die Beine gestellt haben. Das ganze Schuljahr über haben sie im Rahmen der von Südwestmetall und der Agentur für Arbeit initiierten Veranstaltung getüftelt und gebastelt.

Kempter: IG Metall muss sich ernsthaft mit Arbeitgeberangebot auseinandersetzen

Südwestmetall kritisiert Warnstreiks als "unverhältnismäßig und in der Intensität überzogen"

WAIBLINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Rems-Murr haben die Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie kritisiert und der IG Metall eine Blockadehaltung vorgeworfen. „Die IG Metall hat zu Beginn der Tarifrunde eine unrealistische Maximalforderung aufgestellt. Seitdem hat sie sich am Verhandlungstisch keinen Millimeter  bewegt“, sagte Michael Kempter, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rems-Murr des Arbeitgeberverbands Südwestmetall am 04.05.2016 in Waiblingen: „Die Arbeit niederzulegen und die Betriebe mit Warnstreiks zu schädigen, bringt uns kein Stück weiter“.

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Datum: 28.6.2017

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