Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Metallarbeitgeber: M+E-Unternehmen in Region Schwarzwald-Hegau angesichts von Wirtschaftseinbruch und Strukturwandel erheblich unter Druck

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau sehen die Branche angesichts des coronabedingten heftigen Wirtschaftseinbruchs und des massiven Strukturwandels erheblich unter Druck. „Klar ist, dass die Unternehmen in dieser dramatischen Situation keinen weiteren Anstieg der Arbeitskosten verkraften können. Vielmehr benötigen sie dringend Entlastungen”, erklärte Markus Fink, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau, am Donnerstag in Villingen-Schwenningen anlässlich eines Pressegesprächs zur Tarifrunde.

Dr. Theresa Felicitas Elisabeth Goecke erhält Preis für ihre Dissertation an der Universität Konstanz

KONSTANZ – Besondere Ehrung für die Konstanzer Jung-Wissenschaftlerin Dr. Theresa Felicitas Elisabeth Goecke. Die 32-jährige ist eine von acht Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen am Mittwoch der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Goecke erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation an der Universität Konstanz zum Thema „The Nature and Role of Subjective Age in Organisations”.

Metallarbeitgeber in Region warnen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen davor, das Erreichte wieder zu verspielen

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen davor, das bisher Erreichte wieder zu verspielen. „Bislang ist es uns gelungen, die Pandemie einigermaßen in den Griff zu bekommen. Unser Gesundheitswesen war zu keinem Zeitpunkt überfordert. Und die im Zuge der Pandemie eingebrochene Konjunktur ist dabei, sich wieder zu erholen”, erklärte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Donnerstag in Villingen-Schwenningen: „Das dürfen wir jetzt nichts aufs Spiel setzen, indem wir zu sorglos werden. Das tödliche Virus ist immer noch mitten unter uns. Nur wenn wir uns weiter diszipliniert verhalten, können wir verhindern, dass es auch bei uns zu einem explosionsartigen Anstieg der Infektionszahlen kommt, wie wir ihn derzeit in Frankreich und Spanien sehen.”

Metallarbeitgeber in Region gegen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region fordern Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, den Plan eines gesetzlichen Anspruchs auf Homeoffice aufzugeben. „Die Unternehmen dürfen in der jetzigen Wirtschaftskrise nicht mit noch mehr Bürokratie belastet werden. Zumal es dafür überhaupt keinen Grund gibt. Denn schon heute wird mobiles Arbeiten überall dort eingesetzt, wo es möglich und sinnvoll ist”, erklärte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Freitag in Villingen-Schwenningen: „Das belegen die Erfahrungen in der Corona-Krise eindrucksvoll. Rund drei von vier Unternehmen in Deutschland setzen verstärkt auf Homeoffice – und zwar ganz ohne gesetzlichen Zwang, und ohne Beschwerden der Arbeitnehmer.”

Metallarbeitgeber: Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds und Erleichterungen in der Kurzarbeit zügig verlängern

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau drängen auf eine schnelle Entscheidung der Bundesregierung, die aktuellen Regelungen zur Kurzarbeit auf bis zu 24 Monate zu verlängern. „Vielen unserer Mitgliedsunternehmen steht das Wasser bis zum Hals. Sie müssen jetzt entscheiden, ob sie Personal reduzieren – vielleicht sogar in größerem Stil –, oder ob sie eine tarifliche oder betriebliche Überbrückungslösung finden, bis die Auftragslage sich wieder einigermaßen normalisiert hat”, sagte Markus Fink, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall: „Letzteres gelingt aber nur, wenn sich die Unternehmen längerfristig auf die Erleichterungen bei der Kurzarbeit verlassen können.”

Metallarbeitgeber in der Region warnen vor Scheitern der Handelsgespräche mit Großbritannien

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen erneut vor einem Scheitern der laufenden Handelsgespräche zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Großbritannien hat die EU zwar bereits Ende Januar verlassen, ist aber noch bis Jahresende Mitglied des Binnenmarkts und der Zollunion. „Gelingt bis zum Ende der Übergangsphase kein Handelsvertrag, würde es 2021 zum harten wirtschaftlichen Bruch mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen kommen”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und Vorstandsvorsitzenden der Aesculap AG, Dr. Joachim Schulz, am Dienstag in Villingen-Schwenningen: „Die Bremswirkung auf den Außenhandel würde insbesondere die für unsere Wirtschaft so bedeutsame exportorientierte Metall- und Elektroindustrie treffen. Es muss unbedingt verhindert werden, dass den durch die Corona-Krise ohnehin schon gebeutelten Unternehmen durch einen ‚harten Brexit‘ ein weiterer schwerer Schlag versetzt wird.”

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