Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau

Südwestmetall zu Warnstreiks: Arbeit niederzulegen, während andere nicht arbeiten dürfen, ist das falsche Signal

Villingen-Schwenningen – Keinerlei Verständnis für die von der IG Metall organisierten Warnstreiks zeigen die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region. „Unsere Industrie und unser Land befinden sich nach wie vor in der schwersten Wirtschaftskrise der Geschichte der Bundesrepublik”, sagte der Südwestmetall-Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau, Markus Fink, am Dienstag in Villingen-Schwenningen: „Wer in dieser Situation für vier Prozent mehr Geld auf die Straße geht, streikt an der Realität völlig vorbei.”

Südwestmetall: Metallarbeitgeber lehnen Betriebsrätestärkungsgesetz als überflüssige Bürokratie ab

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region lehnen das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Betriebsrätestärkungsgesetz ab. „Unsere Unternehmen haben derzeit mit der Doppelbelastung aus Corona-Krise und grundlegendem Strukturwandel zu kämpfen. Und dem Bundesarbeitsminister fällt nichts Besseres ein, als die Betriebe mit weiterer überflüssiger Bürokratie zu belasten”, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Markus Fink, am Dienstag in Villingen-Schwenningen: „Dabei hat die Bundesregierung erst jüngst ein Belastungsmoratorium beschlossen. Das ist offenbar nicht mal das Papier wert, auf dem es steht.”

Südwestmetall: Tarifabschluss muss Mehrfachbelastung aus Abschwung, Corona-Krise und Transformation berücksichtigen

Villingen-Schwenningen / Tuttlingen / Rietheim-Weilheim – Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region ist weiterhin weit entfernt vom Niveau vor Corona und dem vorangegangenen Abschwung 2019. Und nach einer aktuellen Umfrage des Verbands rechnen die Mehrzahl der Firmen auch nicht vor 2022 mit einer vollständigen Erholung. Zudem stecken viele Unternehmen in einem tiefgreifenden, kostenintensiven Wandel – oder stehen unmittelbar davor. „Deshalb müssen wir jetzt alles einsetzen, um unsere Betriebe wieder auf die Beine zu bringen, sie wettbewerbsfähiger machen, damit der Wandel gelingt und Arbeitsplätze erhalten werden,” sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall sowie Vorstandsvorsitzende der Aesculap AG, Dr. Joachim Schulz am Dienstag im Rahmen eines Online-Pressegesprächs: „Das klappt nur, wenn wir ihnen in der Tarifrunde keine weiteren Kosten zumuten, ihnen Luft für die notwendigen Investitionen lassen.”

Metallarbeitgeber warnen vor Überschwappen der Lockdown-Maßnahmen auf Industrie

Villingen-Schwenningen – Die Metallarbeitgeber in der Region warnen vor den schwerwiegenden Folgen eines Überschwappens der Lockdown-Maßnahmen auf die Industrie. „Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Teil-Lockdowns halten sich derzeit noch in Grenzen, weil die starken Industriesektoren davon nicht direkt betroffen sind”, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau des Arbeitgeberverbands Südwestmetall sowie Vorstandsvorsitzende der Aesculap AG, Dr. Joachim Schulz, am Donnerstand in Villingen-Schwenningen: „Das bedeutet: Es muss auf jeden Fall vermieden werden, dass wieder wie im Frühjahr weite Teile der Industrie direkt oder indirekt lahmgelegt werden. Denn dann würde die wirtschaftliche Erholung abrupt enden und wir würden erneut in eine heftige Rezession stürzen.”

Metallarbeitgeber: M+E-Unternehmen in Region Schwarzwald-Hegau angesichts von Wirtschaftseinbruch und Strukturwandel erheblich unter Druck

VILLINGEN-SCHWENNINGEN – Die Metallarbeitgeber in der Region Schwarzwald-Hegau sehen die Branche angesichts des coronabedingten heftigen Wirtschaftseinbruchs und des massiven Strukturwandels erheblich unter Druck. „Klar ist, dass die Unternehmen in dieser dramatischen Situation keinen weiteren Anstieg der Arbeitskosten verkraften können. Vielmehr benötigen sie dringend Entlastungen”, erklärte Markus Fink, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau, am Donnerstag in Villingen-Schwenningen anlässlich eines Pressegesprächs zur Tarifrunde.

Dr. Theresa Felicitas Elisabeth Goecke erhält Preis für ihre Dissertation an der Universität Konstanz

KONSTANZ – Besondere Ehrung für die Konstanzer Jung-Wissenschaftlerin Dr. Theresa Felicitas Elisabeth Goecke. Die 32-jährige ist eine von acht Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen am Mittwoch der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Goecke erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation an der Universität Konstanz zum Thema „The Nature and Role of Subjective Age in Organisations”.

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