IG Metall und Südwestmetall rufen dazu auf, die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen besser einzuhalten

Zitzelsberger und Wolf: „Es steht nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung auf dem Spiel, sondern auch das wirtschaftliche Überleben der Betriebe – und damit viele Arbeitsplätze“

Angesichts des alarmierenden Anstiegs der Corona-Infektionszahlen im Südwesten rufen die IG Metall Baden-Württemberg und der Arbeitgeberverband Südwestmetall dazu auf, die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen besser einzuhalten. „Der gegenwärtig stark steigende Infektions-Trend muss dringend gebrochen werden“, erklärten der baden-württembergische IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger und der Südwestmetall-Vorsitzende Dr. Stefan Wolf am Donnerstag in Stuttgart: „Denn es steht nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung auf dem Spiel, sondern auch das wirtschaftliche Überleben der Betriebe – und damit der Erhalt von vielen Arbeitsplätzen. Wir alle müssen jetzt durch unser tägliches Verhalten dafür sorgen, dass in unserem Land kein zweiter großflächiger ‚Lockdown‘ nötig wird.“

Anders als im Frühjahr, als es darum ging, schnell Schutz für die Beschäftigten aufzubauen, sei es nun wichtig, dass alle beruflich wie privat die Einhaltung aller Hygiene-Vorschriften sowie der  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln sicherstellen und stetig überprüfen. Für die IG Metall und ihre Betriebsräte sowie für Südwestmetall und die Arbeitgeber hat die Einhaltung dieser Regeln höchste Priorität, betonten Zitzelsberger und Wolf.

Ausreichend Abstand halten sowie das korrekte Tragen von Mund-Nase-Bedeckung seien aber auch in der Freizeit ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder in diesen Zeiten leisten müsse, unterstrichen Zitzelsberger und Wolf: „So unangenehm, ja manchmal sogar lästig das auch sein mag: Besser jetzt kleine Einschränkungen akzeptieren, als später wieder große Einschränkungen hinnehmen zu müssen.“ Menschen, die Masken gar nicht oder nur halbherzig trügen, die keinen Abstand hielten oder sich mit Fantasienamen in Listen eintrügen, riskierten nicht nur die eigene Gesundheit und die anderer Menschen, sondern gefährden ihren eigenen und den Arbeitsplatz anderer, indem sie den nächsten großen „Shutdown“ provozierten, warnten die beiden.
„Rücksichtnahme, Achtsamkeit und Zusammenhalt sind das Gebot der Stunde“, sagten Zitzelsberger und Wolf: „Wir dürfen nie vergessen: Das tödliche Virus ist immer noch mitten unter uns.“ Es müsse weiter gewährleistet werden, dass auf Corona-Ausbrüche mit lokal begrenzten Maßnahmen reagiert werden könne. Infektionsketten müssten rasch unterbrochen werden, neue „Superspreader-Events“ vermieden werden. „Ein großflächiges Wiederaufflammen der Pandemie, wie wir es derzeit in vielen unserer Nachbarstaaten erleben, muss bei uns unbedingt verhindert werden“, betonten sie: „Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen wären enorm.“

Thomas Widder

Referent Kommunikation

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