16 Fakten, die zeigen, dass die M+E-Industrie das Herz der Wirtschaft ist!

Die Maschinen summen leise. Es folgt ein lautes Druckgeräusch. Tonnenschwere Blechplatinen werden durch riesige Pressen in Karosserieteile umgeformt. Es entstehen Türen, Motorhauben und Dächer. Willkommen im Herz der Wirtschaft - in der Metall- und Elektroindustrie (M+E)!

In dieser Branche pulsieren nicht nur die Maschinen in mehr als 5.000 Betrieben, auch die Herzen von rund einer Million Branchen-Beschäftigten tun das. Zu M+E gehören sowohl große, international aufgestellte Unternehmen als auch mittelständische und kleine Firmen aus den Branchen Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Metallverarbeitung oder Feinmechanik (Optik, Uhren).

Die M+E-Industrie ist für Baden-Württemberg mehr als nur ein Wirtschaftszweig. Sie ist die Schlüsselbranche des Landes und stellt 21,1 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs. Deutschlandweit liegt die Quote bei 12,2 Prozent.

Große Zahlen schreiben – das kann die M+E-Branche. Und sie macht Deutschland zu einem Ort der Innovationen. M+E-Firmen sind Vorreiter auf ihrem Gebiet, vor allem jene in Baden-Württemberg.

Was die Branche noch leistet, zeigen unsere Zahlen: 16 Fakten, die belegen, dass die M+E-Industrie das Herz der Wirtschaft im Land ist.

91 Prozent Vollzeitstellen

In der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten gerade einmal 8,7 Prozent der Arbeitnehmer in Teilzeit. Umgekehrt heißt das: Mehr als 91 Prozent der M+E-Arbeitsplätze im Land sind Vollzeitstellen.

Vollzeitgarant: Die Metall- und Elektroindustrie

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85 Prozent sind Fachkräfte

In der M+E-Industrie sind landesweit rund 14 Prozent der Beschäftigten akademisch ausgebildet und 53 Prozent sind Fachkräfte. Hinzu kommen 18 Prozent Spezialisten. Das macht in Summe 85 Prozent!

Die Mitarbeiter verteilen sich in erster Linie auf die Branchen Fahrzeugbau inkl. Automobilzulieferer, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie zunehmend auf Medizin- und Umwelttechnik.

Know-how-Träger: Metall- und Elektro

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Rund eine Million Mitarbeiter

Bald ist die eine Million-Marke geknackt! 999.000 Menschen arbeiten heute als Stammbeschäftigte in den Unternehmen der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie. Damit ist M+E der beschäftigungsstärkste Industriezweig in unserem Land. Über 90 Prozent dieser Arbeitsplätze sind unbefristete Vollzeitstellen.

Jobmotor des Landes: die Metall- und Elektroindustrie

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Eine Milliarde Euro für Weiterbildung

Eine Allensbach-Umfrage bestätigt das hohe Interesse an älteren Mitarbeitern: Danach wollen 82 Prozent der M+E-Unternehmen ihre Arbeitnehmer so lange wie möglich im Betrieb halten. Dafür legen sie Wert auf lebenslanges Lernen: Insgesamt investieren die baden-württembergischen M+E-Unternehmen jedes Jahr rund eine Milliarde Euro in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Chancenindustrie: Metall- und Elektro

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53.222 Auszubildende

Mehr als 53.000 junge Menschen machen derzeit eine Ausbildung in einem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie. Zuletzt stiegen die Ausbildungszahlen sogar entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend.

Jährlich geben die Unternehmen der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie schätzungsweise 600 Millionen Euro für Ausbildungsvergütung aus. Ein Auszubildender im ersten Lehrjahr verdient in einem tarifgebundenen Unternehmen monatlich 1.037 Euro; im dritten Lehrjahr liegt die Ausbildungsvergütung bei fast 1.200 Euro.

Baden-Württembergs Nachwuchsschmiede: M+E

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85 Prozent Mittelstand

Die Metall- und Elektro-Industrie in Baden-Württemberg ist in ihrem Kern eine mittelständische Industrie: 65 Prozent der Betriebe haben weniger als 100 Mitarbeiter. Und 85 Prozent unserer Unternehmen haben weniger als 250 Mitarbeiter.

M+E: Baden-Württembergs Mittelstand

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284 Milliarden Euro Umsatz

284 Milliarden Euro Umsatz haben die Unternehmen der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2018 erwirtschaftet – ein Viertel der Branchenumsätze in Deutschland.

Umsatzmotor des Landes: Metall- und Elektro

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172 Milliarden Euro Auslandsumsatz

Im Jahr 2018 machten die baden-württembergischen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie ca. 172 Milliarden Euro Umsatz im Ausland. Durch die Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten sichert die M+E-Branche Arbeitsplätze im Land.

Exportschlager M+E-Industrie

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65.000 Euro Durchschnittsverdienst

Rund 65.000 Euro betrug 2018 das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württembergs. Damit gehören unsere Mitarbeiter zu den bestbezahlten Industriefachkräften der Welt. Wäre die M+E-Industrie ein eigener Staat, so hätte sie ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als die USA und fast alle EU-Mitgliedsländer.

Metall- und Elektroindustrie: Spitze bei Verdiensten

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14 Milliarden Euro für Innovationen

Diesen Betrag haben die Unternehmen der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie zuletzt jährlich in die Forschung und Entwicklung neuer Materialien, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen investiert. Forschungsausgaben sind ein gutes Barometer, um die Innovationsfreudigkeit einer Branche einzuschätzen. Und hier steht M+E einsam an der Spitze: Mehr als drei Viertel aller F&E-Mittel der baden-württembergischen Wirtschaft stammen von M+E-Betrieben.

Vorreiter bei F&E: Metall- und Elektroindustrie

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Die Hälfte der Top 30 Familienunternehmen sind M+E

190 umsatzstarke Familienunternehmen haben ihren Sitz in Baden-Württemberg. Das sind 19 Prozent von den 1.000 umsatzstärksten Familienunternehmen in Deutschland.  Im Bundesländervergleich liegt Baden-Württemberg damit auf Platz 3 nach Nordrhein-Westfalen und Bayern. Diese Unternehmen stehen für wirtschaftliche Beständigkeit und Prosperität, sie bieten Jobs und sind bedeutend für Wertschöpfung.

Blickt man auf die Top 30 der Familienunternehmen in Baden-Württemberg, dann gehören 50 Prozent der Metall- und Elektroindustrie an.

Bodenständig: Die Metall -und Elektroindustrie

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Über 100 Weltmarktführer

In Baden-Württemberg gibt es nach Zählung der Universität St. Gallen 172 Weltmarktführer. Das sind Unternehmen, die in ihrem Segment den höchsten oder zweithöchsten Marktanteil aufweisen und mindestens 50 Mio. Euro Jahresumsatz zu mindestens 50 Prozent im Export erwirtschaften. Außerdem müssen diese Unternehmen auf mindestens drei Kontinenten aktiv sein. Die Metall- und Elektroindustrie ist mit mehr als 100 Unternehmen vertreten – ein satter Anteil.

Global führend: Metall- und Elektro

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Über 90 Prozent unbefristet

Weit mehr als 90 Prozent der knapp 1.000 000 Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie sind unbefristet. Dazu sind 91 Prozent dieser Arbeitsplätze Vollzeitstellen. Als führende Exportbranche ist die M+E-Industrie auf hoch qualifizierte Fachkräfte angewiesen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Ein Erfolgsgeheimnis vieler M+E-Betriebe ist es, die Mitarbeiter selbst auszubilden und sie so lange wie möglich im Betrieb zu halten.

Die Metall- und Elektroindustrie bietet sichere Jobs.

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168.500 neue Arbeitsplätze seit 2010

168.500 neue Arbeitsplätze haben die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg seit dem Ende der Wirtschaftskrise im März 2010 geschaffen.

M+E bietet Einstiegs- und Aufstiegschancen für alle: Männer und Frauen, Jüngere und Ältere. Dank maßgeschneiderter Tarifverträge und flexibler Arbeitsmarktregelungen gelingt es den Unternehmen, selbst in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld neue Mitarbeiter einzustellen und zu halten. Die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg stellt allein 51.000 Ausbildungsplätze.

Beschäftigungswunder: Metall und Elektroindustrie

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133 Patente je 100.000 Einwohner

14.608 Patente haben Unternehmen und Bürger in Baden-Württemberg 2018 angemeldet. Das sind 133 je 100.000 Einwohner – mehr als doppelt so viele wie im Deutschlandschnitt. Damit ist Baden-Württemberg das innovativste Bundesland. Ein Großteil der Ideen ist den Mitarbeitern der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie zuzurechnen. Alleine Bosch, der bundesweite Spitzenreiter, kam 2018 laut Deutschem Patent- und Markenamt auf 4.230 Anmeldungen.

Indikatoren Metall- und Elektroindustrie

Daten und Grafiken zu Indikatoren für die M+E-Branche in Deutschland und Baden-Württemberg finden Sie hier. Außerdem zeigen wir, wie die M+E-Unternehmen ihre Konjunkturperspektiven einschätzen.

Gesamtwirtschaftliche Indikatoren

Hier finden Sie Daten und Grafiken zu aktuellen gesamtwirtschaftlichen Themen in Deutschland und Baden-Württemberg, z.B. Verbraucherpreise oder Bruttoinlandsprodukt.

Südwestmetall
Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V.

Löffelstraße 22–24
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Datum: 23.5.2019

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